WARMLUFT.BIO

 

Ein Bauernhaus mit umgebautem Stall: In einem großen niederbayerischen Bauernhaus war der Hausbock eingezogen und dazu auch noch der Gewöhnliche Nagekäfer (Anobium punctatum). Sie haben dem Dachstuhlkonstruktionsholzwerk stark zugesetzt. Aufgefallen war der Befall erst nach dem Beginn der Renovierungsarbeiten. Der Bauherr wollte auf jegliche Anwendung chemischer Holzschutzmittel verzichten, da er den Dachraum als Wohnraum nutzen wollte. Er entschied sich für eine thermische umweltverträglichere Methode. Die Wahl fiel auf das Heißluftverfahren der Fa. Binker Materialschutz GmbH.



Graphik: Hitzeempfindlichkeit verschiedener Trockenholzschädlinge (Auszug aus D. Grosser, Pflanzliche und tierische Bau- und Werkholzschädlinge. DRW-Verlag, Leinfelden-Echterdingen 1985)

Das Stallgebäude hatte eine Bretterschalung als Fassade, die relativ luftdurchlässig war, und zudem Ständerhölzer und Dachüberstände aussenseitig aufwies. Sie mussten zur vollständigen Bekämpfung der Holzschädlinge mitbeheizt werden. Eine Zeltplanen-Einhausung war erforderlich.


Fotos: links: Beheizung des Stallgebäudes und rechts: Rohreinführung durch die Zeltplanen-Einhausung

Durch die Erhöhung der Luftdichtigkeit mittels der Zeltplanen konnte die Temperatur-Zielmarke von 55 °C innerhalb weniger Stunden erreicht werden. Die Nagegeräusche der Holzschädlinge waren schlagartig verstummt…..für immer!

 

 

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